Familien und Kultur

Öffentlicher Rundfunk

Die Haie haben in den letzten Jahren ganz genau zugehört. Bei wichtigen gesellschaftlichen Themen, wie zum Beispiel der Diskussion um die Asyl- und Flüchtlingspolitik, haben sich große Teile der öffentlich-rechtlichen Rundfunksender zu einer weniger neutralen, dafür aber teilweise erzieherisch wirkenden und maßlos moralisierenden Berichterstattung hinreißen lassen. Es mag sein, dass Journalisten an sich im öffentlich-rechtlichen Rundfunk von vornherein ähnlich politisch und moralisch eingestellt sind, und das ist ihr gutes Recht. Trotzdem darf die neutrale Berichterstattung nicht darunter leiden.
Uns kommt es so vor, dass die Ausgewogenheit in manchen Sendeanstalten zu wünschen übriglässt. Wir haben sogar den Eindruck, dass manche Sendungen geradezu eine normative Weltsicht manch etablierter Partei nachhaltig verkünden und begründen.
Wir wünschen heterogene Kommentare und eine bessere Abbildung der verschiedenen politischen Einstellungen der Menschen unseres Landes.Wir fordern, diese Problematik zu erforschen und zu evaluieren und gegebenenfalls gegenzusteuern.


Prostitution

Ein liberaler Umgang mit Sexualität zeichnet unsere westliche Gesellschaft aus. Es ist gut und wichtig, dass Mann und Frau käufliche Liebe – also Sexualdienstleistungen – bekommen können. Prostitution soll deshalb weiterhin erlaubt bleiben. Wir möchten stark kontrollieren, dass hier keine Menschenrechte gebrochen werden. Ungerecht ist jedoch auch, dass meist Vermittler, Zuhälter, Vermieter und andere mehr Geld in diesem Geschäft verdienen als die Prostituierten, die daher unbedingt besser geschützt werden müssen. Diesem Thema muss man sich klug und offen stellen. Die Haie setzen sich dafür ein, dass der Sexdienstleistungssektor konsequenter überwacht und zeitlich engmaschig überprüft wird.

Drogenpolitik

In Deutschland wird sehr viel Alkohol getrunken. Wir wollen nicht, dass
man den Menschen zu viel verbietet, aber der gesellschaftliche Schaden durch Alkohol ist unbestritten. Paradoxerweise wird allerdings der absolut kritisch zu sehendem Konsum von Marihuana verfolgt. Die Haie erkennen allerdings an, dass das Haschisch bzw. Marihuana, das heutzutage verkauft wird, wesentlich stärker wirkt als vor fünfzig Jahren. Das ist ein Problem.
Unserer Meinung nach werden viele Menschen durch den Reiz und den Zwang des Verbotenen regelrecht in die Arme von skrupellosen Menschen getrieben, die ihr Geld mit dem Drogenverkauf verdienen. Haschisch bzw. Marihuana sollte daher in Apotheken in kleinen Mengen günstig zu kaufen sein.
Heroin oder Kokain sollte man nicht legalisieren, nachweislich Süchtige sollten diese Drogen jedoch legal von einem Arzt bekommen können.
Dies wäre ein massiver Schlag gegen die Beschaffungskriminalität und würde vielen Süchtigen erlauben, wieder ein annähernd normales Leben zu führen!

Religionsfreiheit

Religionsfreiheit ist wichtig und soll es bleiben. Jegliche Religionsausübung muss aber zwingend mit dem Grundgesetz vereinbar sein. Wir möchten daher, dass genau hingeschaut wird. Die Religion über das Gesetz zu stellen ist nicht tolerierbar.
Bewusst sind wir bezüglich unserer traditionellen abendländischen Religionen in diesem Punkt nicht unrealistisch streng. So werden wir der katholischen Kirche nicht vorschreiben können, auch Frauen zu Priestern zu machen, weil wir dieser Institution ihre eigene Entwicklung zugestehen und auch das Progressive im deutschen Christentum der letzten fünfzig Jahre würdigen. Trotzdem ist festzustellen, dass die evangelische Kirche in punkto Gleichberechtigung weiter ist.
Dem Judentum sind wir besonders durch deutsche Sünden im “Dritten Reich“ defensiv gegenüber eingestellt. Wir werden nicht die Beschneidung von Jungen verbieten, drängen aber bewusst auf die Anwendung moderner Medizin zur Schmerzvermeidung. Gleiches Recht gestehen wir auch dem Islam zu, auch wenn er keine abendländische traditionelle Religion ist.Wir stellen dennoch fest, dass Beschneidung aufgrund religiöser Tradition das Recht der körperlichen Unversehrtheit bricht. Realpolitisch ist jedoch geboten, dieses Dilemma zu akzeptieren. Beschneidungen von Mädchen werden dagegen nicht hingenommen.
Inhalte von Fundamentalisten jedweder Religion sind sorgfältig und kritisch zu beobachten. Sollte etwas gelehrt oder angeordnet werden, was unseren Gesetzen widerspricht, muss sich der Staat einmischen und darauf hinwirken, so etwas abzustellen. Es ist uns klar, dass in diesem Bereich sensibel und vorsichtig gehandelt werden muss.


Der Islam gehört traditionell nicht zu Deutschland. Muslime gehören aber mittlerweile zu Deutschland. Der Bau von großen Moscheen muss daher kritisch geprüft werden. Wir sind der Meinung, dass eine zu wenig regulierende Politik in den letzten Jahrzehnten hier leider Fehler gemacht hat. So wurde bisher unser sehr offenes Handeln oft missverstanden. Viele Migranten meinen, mit uns könne man es ja machen, da sie einen derart liberalen Umgang aus ihrem Herkunftsland (z.B. Türkei) nicht kennen. Die Haie wollen das ändern. Es muss eine Ausnahme bleiben, muslimische Gotteshäuser in unserer abendländischen Region zu gestatten.
Friendly Abendland – aber ganz klar ein traditionelles Abendland!